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05.07.2019 Freitag  Silber beim 17. Juniorenrettungspokal

Klemens Kleine und Paul Dorn bei der Siegerehrung im "Line Throw"

Tom Günther und Paul Dorn in den "Beach Flag" Vorläufen.

Acht Weimarer stellten das Team der Thüringen Auswahl.

Deutschlands schnellste Junioren im Rettungsschwimmen kämpften am Wochenende in Halle an der Saale um Medaillen und Bestzeiten. Klemens Kleine und Paul Dorn sicherten sich Silber im "Line Throw".

Vom 27. bis 30.06.2019 fand in Halle (Saale) der 17. Junioren Rettungspokal der DLRG statt. Gleichzeitig suchte die Bundestrainerin auf diesem Wege auch ihr Team für die Junioren-Europameisterschaft im Rettungsschwimmen (JEM) im September in Riccione (Italien). Unter den über 200 Athleten zwischen 14 und 18 Jahren waren erstmals seit 2014 auch wieder Thüringer Rettungssportler. Mara Friedrich, Emma Dorn, Natalie Rössel, Antonia Kratzius, Tom Günther, Tobias Schmeller, Paul Dorn und Klemens Kleine bildeten zusammen mit der Eisenacherin Lena Oppermann das Team der Landeswahl Thüringen.

Während des viertägigen Wettkampfes kämpften die Goethestädter nicht nur im Schwimmbecken um Medaillen. Erstmals stellten sie sich auch den Freiwasserwettbewerben und ließen sich ihre Unerfahrenheit nicht anmerken. Bereits am ersten Wettkampftag erreichte Natalie Rössel das Finale beim „Beach Sprint“. Tom Günther sicherte sich einen Finalplatz beim Brandungsschwimmen „Surfe Race“. Auch die Sprintstaffeln der Damen und der Herren schafften es in die Endläufe.

Diese Erfolge konnten die Rettungssportler am zweiten Tag am Geiseltalsee fortsetzen. Tobias Schmeller und Klemens Kleine qualifizierten sich für das „Beach Flag“ Finale. Die Rettungssportler sprinten bei dieser Disziplin aus der Bauchlage heraus zu den Flags (Stäben), die ca. 20 m entfernt im Sand stecken. Da weniger Stäbe als Wettkämpfer vorhanden sind, scheiden bei jedem Durchgang Sportler aus. Klemens landete in der Finalrunde auf einem tollen 11. Rang. Beim „Rescue Tube Rescue“, einer Rettungssimulation bei der einer der Schwimmer mit Gurt und Flossen ein Opfer aus dem Wasser zieht, erreichten die Mädchen das B-Finale. Den Jungs gelang sogar der Einzug ins A-Finale und ein hervorragender 8. Platz.

In den zwei folgenden Tagen in der Schwimmhalle zeigten die Sportler ebenfalls ordentliche Leistungen und schwammen sich mehrmals in die Finals. Klemens Kleine erreichte in drei Einzeldisziplinen den Endlauf der 16 besten Junioren Deutschlands – 200 m Hindernis, 100 m Kombinierte Rettungsübung und 100 m Retten mit Flossen. Über Letztere sicherte er sich im B-Finale mit einer grandiosen Zeit den 11. Platz. Sein Trainingspartner Paul Dorn qualifizierte sich ebenfalls über 200m Hindernis für das B-Finale.

Bei den Staffelwettbewerben zogen die Damen- und Herrenmannschaften fast ausnahmslos in die jeweiligen Finalläufe ein. Klemens und Paul sorgten bei ihrem ersten „Line Throw“ Wettkampf für einen ordentlichen Paukenschlag. In dieser Disziplin, wickelt ein Sportler vom Beckenrand aus eine Leine möglichst schnell auf, um sie dann einem 12 Meter entfernt im Wasser wartenden Teamkamerad zuzuwerfen und diesen möglichst schnell an den Beckenrand zu ziehen. Als Vorlaufschnellste zogen die beiden Weimarer in das A-Finale ein und erkämpften sich dort eine Silbermedaille!

Der 17. Junioren Rettungspokal war nicht nur ein wertvolles Erlebnis für die jungen Goethestädter, er sorgte auch für zusätzliche Motivation für die im Oktober stattfindenden Deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen. Die Weimarer zeigten zudem, dass bei anhaltendem Trainingsfleiß auch eine Teilnahme bei den 2020 anstehenden Interclub-Weltmeisterschaften möglich ist.

Kategorie(n)
Rettungsschwimmen, Vereinsleben, Jugend

Von: Tina Krause

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