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Schwimmsport, Vereinsleben

Henriette Freyer zieht wieder ihre Bahnen

Veröffentlicht: Freitag, 05.03.2021
Autor: Tina Krause

Aufgrund der Corona-Pandemie liegen viele Sportarten auf Eis. Auch der Schwimmsport leidet unter den Maßnahmen. Die Leistungsschwimmerin Henriette Freyer blickt auf ein außergewöhnliches Trainings- und Wettkampfjahr zurück.

Vor einem Jahr sprang Thüringens führende Freistilspezialistin zweimal täglich ins Wasser. Es standen die so wichtigen Trainingsumfangswochen an. Über 70 km schwamm die 17jährige in der Woche, um ihr Ziel die Qualifikation zu den Jugend-Europameisterschaften (JEM), zu erreichen. Diese sollten im Juni im schottischen Aberdeen stattfinden. Zusätzlich stand mehrmals die Woche Athletiktraining auf dem Plan, um die Kraft zu steigern. Neben der JEM waren die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM) ein fester Termin im Kalender von Henriette. Hier wollte sie an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen. 2019 nahm sie vier Bronze- (200 m, 400 m und 800 m Freistil sowie 400 m Lagen) und eine Silbermedaille (1500 m Freistil) aus Berlin mit nach Hause.

Aufgrund des sich immer weiter in Deutschland ausbreitende Corona-Virus wurden alle Wettkämpfe abgesagt – auch die so wichtigen Wettkämpfe, auf die sich die Weimarerin schon monatelang vorbereitete. Lediglich ein interner Trainingswettkampf des Sportgymnasiums im Mai war möglich. Die Schließung der Schwimmhallen im Frühjahrslockdown trugen zusätzlich dazu bei, dass Henriettes Motivation einen herben Rückschlag erfuhr. Zwar versuchte sie sich mit Fahrrad- und Lauftraining sowie Stabi- und Zugbandübungen fit zu halten, aber jeder Schwimmer*in weiß „im Schwimmsport zählt jede Bahn im Becken“.

Hoffnung schöpfte sie als die Freibadsaison startete. Endlich wieder schwimmen, wenn auch nur im Freien. Henriette nutzte jede Gelegenheit in den Freibädern Weimar und Erfurt, um wertvolle Kilometer im Wasser zu absolvieren. Im September kam ein weiterer herber Rückschlag für das Thüringer Aushängeschild – eine Schulterverletzung. Einen Monat lang schwamm sie nur Beine. Ab November musste sie ganz mit dem Schwimmen pausieren.

Nach drei Monaten ist die 17jährige nun endlich wieder in ihrem gewohnten Umfeld, bei ihrer Trainingsgruppe im Schwimmbecken. Von ihrer alten Form ist sie zwar noch weit entfernt, aber die Motivation und die Freude ist wieder da. Derzeit springt sie achtmal in der Woche für jeweils 4-5 km ins Wasser. Die Schulter zwickt manchmal noch ein wenig, sodass sie Teile des Trainingsprogramms weglassen oder durch Flossen ersetzen muss. Dennoch ist Henriette guter Dinge, dass sie in ein paar Monaten wieder an ihre alte Form anknüpfen und Bestzeiten schwimmen kann. Am Wochenende kann sie nach über einem Jahr endlich wieder Wettkampfluft schnuppern. Zwar erstmal nur ein interner Trainingswettkampf aber eine gute Möglichkeit den Leistungsstand zu überprüfen.

Henriettes Ziele haben sich zum vergangenen Jahr geändert, aber sie sind nicht weniger ambitioniert. Bitter ist, dass sie für die DJM und JEM nun leider zu alt ist. Dennoch hat sich die NK2-Kaderathletin fest vorgenommen in diesem Jahr noch Bestzeiten zu schwimmen, ihren Kaderstatus zu steigern und im Erwachsenenbereich an der Konkurrenz dran zu bleiben.
 

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