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Schwimmsport, Rettungsschwimmen, Behindertensport, Vereinsleben

Fakt ist!

Veröffentlicht: Dienstag, 20.04.2021
Autor: Stefan Engelhardt

Stefan Engelhardt zu Gast beim MDR

Weimar/Erfurt.Über das Thema "Freizeit, Fitness, Volksgesundheit - Wenn der Lockdown krank macht" diskutierten am Montag diskutierten zahlreiche Gäste aus Sport und Politik. Neben Gesundheitsministerin Heike Werner, LSB-Hauptgeschäftsführer Thomas Zirkel und Professorin für Sportwissenschaft Anne Reimers war Stefan Engelhardt (Ausbilder/Trainer der DLRG, Präsidumsmitglied des Thüringer Schwimmverbandes).

Die Sendung zum nachsehen findet ihr hier.

Durch die zahlreichen Gäste und Beiträge konnte das Thema Schwimmen/Rettungsschwimmen nur kurz behandelt werden. Ergänzend zur Sendung ein paar Hinweise/Forderungen: 
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Quelle DLRG
Die Pandemie hat sich auf viele unserer DLRG-Aktivitäten ausgewirkt. Besonders betroffen ist der Bereich der Schwimmausbildung. Ein Blick in den Statistischen
Jahresbericht 2020 mit dem Vergleich der Zahlen aus 2019 zeigt die deutlichen Auswirkungen:
  • 50% weniger Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Anfängerschwimmen: bundesweit konnten rund 70.000 Interessentinnen und Interessenten nicht an den üblichen Kursangeboten im Anfängerschwimmen teilnehmen.
  • 70% weniger Prüfungen bei den Schwimmabzeichen: 30.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene weniger erreichten die Stufe des sicheren Schwimmens (Schwimmabzeichen Bronze, Freischwimmer). 
Unter den gegebenen Bedingungen, d.h. reduzierten Ausbildungsmöglichkeiten im Jahr 2020 und in den ersten Monaten des Jahres 2021, fehlen bundesweit entsprechende Kursangebote.
Es droht ein Jahrgang der Nichtschwimmer.
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Die Corona-Pandemie verstärkt  die Situation, dass nicht ausreichend Wasserfläche zur Verfügung steht. Schwimmvereine in Thüringen, beispielsweise in Gotha und Bad Salzungen können seit fast einem Jahr kein Anfängerschwimmen anbieten. Im Schuljahr 2020/2021 fand kein Schulschwimmen der 3. Klassen statt, obwohl es laut Verordnungen möglich wäre. Trainer:innen und Ausbilder:innen stehen bereit, um die Schulschwimmleher:innen zu unterstützen. Durch das Betretrungsverbot an den Schulen ist dies nicht erlaubt.

Konzepte und Ideen zur Umsetzung vieler Schwimmangebote liegen vor. Beispielsweise die Gemeinschaftsaktion "2100 Schwimmabzeichen" des Fördervereins des Thüringer Schwimmsports e.V. (FVDTS) zusammen mit dem Thüringer Schwimmverband e.V. (TSV), der DLRG Thüringen e.V., der Wasserwacht des DRK Landesverbandes Thüringen e.V., dem Landessportbund Thüringen e.V. (LSB) und dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) oder die "Sommerkampagne 2021 Schwimmausbildung" der DLRG bieten einen Ansatz.
Es braucht aber den Mut Schwimmbäder zu öffnen. Es braucht den Mut Schwimmunterricht in der 3. Klasse umzusetzen. Schwimmausbildung braucht Wasserfläche. Schwimmausbildung braucht Zeit.

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